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Berlin

Als rasant, bunt und voller Überraschungen schätzen es die einen, eine Spur zu hektisch und ruppig finden es andere. Berlin fasziniert, weil es wandlungsfähig ist und viele Gesichter hat. Die Unterschiede sind krasser, Konflikte greifbarer und Probleme größer als andernorts. Doch selbst die Widersprüche, die Berlin erzeugt, sind Teil seiner Anziehungskraft.

„Berlin macht süchtig“, sagen viele, die es ausprobiert haben. Die Stadt bietet für ihre Bewohner und Gäste nahezu unerschöpfliche Betätigungsmöglichkeiten – von der Vielzahl täglicher Angebote bis zu Großereignissen wie dem Christopher-Street-Day und dem Karneval der Kulturen. Wiederkehrende sportliche Höhepunkte sind das ISTAF oder der Berlin-Marathon an dem jährlich Zehntausende Läuferinnen und Läufer teilnehmen.

Karneval der Kulturen Funkturm Berlin
Karneval der Kulturen © Land Berlin/Thie                       Funkturm © Messe Berlin GmbH

Sightseeing

Die Bundeshauptstadt mit ihren 3,4 Mio. Einwohnern hat sich zu einem großen Magneten für Touristen aus der ganzen Welt entwickelt. Auf Schritt und Tritt trifft der Besucher auf historische Bauten, die an vielen Stellen mit moderner Architektur kontrastieren. Jeder verbindet persönlich etwas anderes mit der Stadt: die berühmte Museumsinsel, die Freizeit- und Erholungsparks, die zahlreichen kulturellen Veranstaltungen oder die bisweilen schrille Szene mit ihrem Hang zum Provokativen. Die stete Verlockung, Neues zu entdecken und das Bewusstsein, sich immer irgendwie im Übergang zu befinden, gehören zum Lebensgefühl in dieser Stadt.


Wissensstandort

Einer der wichtigsten wirtschaftlichen Standbeine Hauptstadt bildet der Faktor Wissen. An Berlins vier Universitäten, vier Kunsthochschulen, sieben Fachhochschulen und weiteren universitären Einrichtungen studieren ca. 130.000 Studenten. 50.000 Beschäftigte lehren, forschen und arbeiten an über 70 außeruniversitären, öffentlich finanzierten Forschungseinrichtungen. Ein besonders großes und erfolgreiches Wirtschaftmodell der Stadt Berlin ist der im Südosten gelegene Wissenschafts-standort Adlershof. Neben den sechs Instituten der Humboldt-Universität und weiteren zwölf außeruniversitären Forschungseinrichtungen arbeiten hier außerdem 370 wissenschaftsnahe Unternehmen.
Nicht unerwähnt bleiben darf die Charité, eine der größten Universitätskliniken Europas. An vier Standorten und in über 100 Kliniken und Instituten verteilt, arbeiten 10.400 Mitarbeiter.
Im Jahr 2010 blickt die Charité auf ihr 300-jähriges Bestehen zurück, welches sie mit dem Jubiläum Charité 300 würdig feiern wird.


Nachtleben und mehr

Nicht zu vergessen sind die zahllosen Cafés, Kneipen und Restaurants jeder Preisklasse, die internationale und heimische Spezialitäten bereithalten. Besonderer Beliebtheit erfreut sich dabei das Stadtviertel um den Hackeschen Markt. Der Eindruck von Berlin bliebe unvollständig ohne einen Abstecher nach Kreuzberg, Friedrichshain oder in den Prenzlauer Berg. Besonders das Nachtleben, das keine Sperrstunde kennt, lockt mit zahlreichen Bars, Diskotheken und Clubs aber auch mit Ausstellungen und Open Air Events. Auch hier, inmitten neuester internationaler Trends, spürt man die ungewöhnliche Vitalität und Dynamik der Stadt.

Cafe in Friedrichshain
Café in Friedrichshain © Presse- und Informationsamt des Landes Berlin / G. Schneider

Mehr Informationen auch unter www.berlin.de

 
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